Object-based Learning – Nicht nur schauen, auch anfassen!

Mein Bruder wollte immer schon Forscher werden. Früh hat er angefangen, Radios auseinander zu bauen. Nachdem er sie wieder zusammengesetzt hat, haben sie nicht mehr immer funktioniert. Doch er hatte dabei viel über ihren Aufbau und ihre Funktion erfahren.

Kennen Sie auch solche Lerner? Personen, die genau wissen wollen, was in einem Gerät steckt? Die ein Objekt in allen Einzelheiten verstehen wollen? Doch leider funktioniert es nicht immer, dass Lerner an Geräten oder Systemen ohne Gefahr oder kritische Schäden Hand anlegen können.

 

Wann eignet sich ein Object-based Learning Modul?

Genau dann heißt unsere Lösung Object-based Learning:

Bestimmt nutzen Sie in Ihren Seminaren Anschauungsobjekte, mit denen die Teilnehmer die Inhalte be-„greifen“ können. Viele Teilnehmer schätzen dabei, dass verschiedene Sinne angesprochen werden und sie auch haptische Eindrücke bekommen.

Und dann ist kurz vor dem nächsten Seminar wieder ein Objekt defekt. Oder die Luftfracht nicht rechtzeitig für das Seminar in Taiwan eingetroffen. Oder das Objekt ist so klein, dass nicht alle Lerner sehen, was der Trainer gerade zeigt. Haben Sie schon einmal versucht, in einem Seminar vorzuführen, wie Zahnimplantate gesetzt werden oder wie eine Brille montiert wird? Oder das Objekt ist zu teuer, als dass Sie es außer Haus geben wollten. Oder Sie haben selbst erst wenige Prototypen aus der Entwicklung, obwohl der Vertrieb schon sehnsüchtig auf die Schulung wartet. Oder, oder, oder…

 

Objekte für die Hosentasche

Mit einem Object-based Learning Modul stecken Sie Ihr Schulungsobjekt in die Hosentasche; die Lerner können online mit Smartphones oder Tablets jederzeit und von überall darauf zugreifen. Und das 3D-Modell des Objekts virtuell immer noch auseinander und von allen Seiten unter die Lupe nehmen. Ihr Schulungsinhalt ist dann nicht nur während des Seminars präsent, sondern immer noch, wenn Lerner ad hoc etwas herausfinden wollen.

 

Freier Forschergeist und klare Lenkung

In einem Object-based Learning Modul erhalten die Lerner an passenden Stellen zusätzliche Informationen. Beispielsweise zum Drehmoment, mit dem eine Schraube angezogen werden muss. So verknüpfen die Lerner die Informationen realitätsnah direkt mit dem Kontext, in dem sie die Information in der realen Anwendung im Alltag benötigen.

Je nach Ihrer Zielsetzung kann ein Object-based Learning auch eine Schritt-für Schritt-Anleitungen enthalten. Damit stellen Sie sicher, dass beispielsweise bei Reparaturen alle Techniker gleich vorgehen und können die Qualität des Services sicherstellen. Außerdem können die Lerner in Übungsaufgaben am Objekt ausprobieren, ob sie Aufbau und Funktion richtig verstanden haben. Damit – im Gegensatz zu den frühen Forschungsobjekten meines Bruders – bei Ihren realen Objekten nach dem Zusammensetzen auch wirklich wieder alles funktioniert.

Was meinen Sie, welche Objekte würde Ihre Zielgruppe mit einem Object-based Learning Modul leichter begreifen?

 

Autor: Manuela Mohr

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